Liebesforscher im Selbstversuch Liebe, Sexualität und Partnerschaft bewusst leben und kultivieren

Freie Liebe – Ein Schlüssel zur Heilung der Welt?

"Es kann auf der Welt keinen Frieden geben, solange in der Liebe Krieg herrscht"(Tamera)

Im Juli 2019 haben wir uns im Friedensforschungszentrum Tamera in Portugal kennen und lieben gelernt und wir können sagen, diese Begegnung hat unser Leben verändert. In Tamera wurden wir dazu inspiriert, uns mit dem Schlüsselbegriff Liebe auseinanderzusetzen, mit Vertrauen, Eifersucht, Ängsten, was gelebte Liebe für uns bedeutet und der Idee der freien Liebe. Tief bewegt wurden wir im Anschluss vom Leben eingeladen, polyamor zu leben als Monika zwei Partnerschaften gegenüberstand. Wir waren so gerührt von dieser Erfahrung, dass wir unseren Podcast starteten, um über unsere Erlebnisse zu berichten. Die ersten Poly-Erfahrungen waren unheimlich intensiv, manchmal eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Es gab Momente von Trauer, Wut, Angst, Eifersucht und der Herausforderung. Gleichzeitig haben wir viele wunderschöne Situationen erlebt und konnten viel voneinander und über uns selbst lernen. Wir freuen uns auf weitere solche Erfahrungen und werden euch als "Liebesforscher im Selbstversuch" davon berichten!

Zugleich sehen wir in aktiv geteilter Liebe ein Thema von gesellschafspolitischer Tragweite. Als langjährige Freigeister und Aktivisten in den Themen Nachhaltigkeit (Monika) bzw. Sex-Positivismus (Joshua) fragen wir uns:

Das folgende Zitat haben wir aus einem Workshop im ZEGG mitgenommen. Es beschreibt für uns das Wort Liebe sehr passend:

„Liebe verfolgt das Wohl des Ganzen und verwirklicht Schönheit, Wahrheit und Verbundenheit. Liebe ist Annahme von dem was ist. Sie ist ein Prozess, eine Haltung und eine Entscheidung.“

Wie leben wir „freie Liebe“?

Für uns ist die Basis unserer Partnerschaft eine stetige, ehrliche, offene und einfühlsame Kommunikation. Wir erzählen einander, sobald wir jemanden kennenlernen, den wir spannend und begehrenswert finden. Dabei ist uns wichtig, dass wir auf die Gefühle des Anderen eingehen, dass wir Verständnis für Ängste haben und gleichzeitig die Bereitschaft, uns unsere Ängste anzuschauen, sie zu reflektieren und uns ihnen zu stellen.
Wir gehen kleine Schritte und sprechen darüber, was zum jetzigen Zeitpunkt okay ist. Wir nehmen Rücksicht aufeinander und überfordern uns nicht. Wir versuchen eine Balance zu finden, hinter unseren eigenen Bedürfnissen zu stehen und zugleich Rücksicht zu nehmen.

Freie Liebe heißt für uns, dass wir offen sind und uns erlauben Körperlichkeit mit anderen Menschen zu leben. Dabei geht es uns um bewusste Verbindung zu anderen Menschen, statt wahlloser Sexualität. Wir erkennen die Qualitäten unseres Partners und erfreuen uns daran, dass auch andere Menschen mit diesen Qualitäten beschenkt werden. Wir freuen uns füreinander, dass wir mit anderen tollen Menschen in Verbindung gehen können, auch wenn dieser Prozess manchmal schmerzhaft sein kann.

Unsere Vision für eine bessere Welt

Wir stellen uns eine Welt vor, in der wir Menschen

Dafür setzen wir uns in unserer Arbeit ein.